Hallöchen,
geht es Euch genau so? Ich hatte nie den Mut mich an Fisch zu probieren: Welchen Fisch nehme ich? Wie bereite ich ihn zu? Wie lange benötigt er bis er gar ist? Was passt dazu?
Ich habe ein ganz einfaches Rezept, das immer funktioniert und man kann auch noch wunderbar übergebliebes Gemüse aus dem Kühlschrank verwenden.
ZUTATEN für eine Person:
ein halbes Fischfilet deiner Wahl (bei mir war es Gold- Saibling)
1 EL Brösel
1 EL gemahlene Nüsse (ganz egal welche)
1 EL geriebenen Parmesan
Salz & Olivenöl
Gemüse: Karotten, Brokkolie, Lauch, Tomaten, Fenchel, Zucchini, Melanzani usw.
REZEPT:
Der Ofen wird auf 220°C vorgeheizt. Anschließend habe ich aus dem Fischfilet die restlichen Gräten mit einer Pinzette entfernt. Eine ofenfeste Form habe ich mit etwas Olivenöl bepinselt, und das Filet mit den Haut nach unten hineingegeben. Die Brösel, die Nüsse und den geriebenen Parmesan habe ich über dem Fisch verteilt und mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufelt. Das Gemüse wird klein geschnitten und in die Form neben den Fisch gegeben. Zum Schluss wird noch alles gesalzen und das ganze kommt 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene. Und fertig ist das einfache und sehr schmackhafte Essen. Ich habe noch Radicchio in einer Pfanne angebraten, gesalzen und mit dunklem Balsamico abgelöscht, war sehr gut dazu passte!
FAZIT:
Ich habe eh schon alles gesagt: einfach, schnell und total unkompliziert :) Der Fisch schmeckt leicht nussig und wird durch die Brösel etwas knusprig. Der Parmesan verleiht dem Fisch eine wunderbare Würze, die aber nicht den Eigengeschmack des Fisches überdeckt. Und Ofengemüse schmeckt mir persönlich auch immer sehr gut.
Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken,
Eure Pia
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Dienstag, 24. September 2013
Samstag, 1. Juni 2013
Rinderbrühe mit Fritatten und Mohnblume
Hallöchen,
da ich am verlängerten Wochenende krank geworden bin (tolles Timing, oder?) hab ich mir eine kräftige Rinderbrühe gemacht. Bei dem herbstähnlichen Regewetter ist es kein Wunder, wenn sich der Körper als Brutstätte eines Virus anbietet :/
Deshalb zeige ich euch das simple Rinderbrühen- und Fritatten Rezept, denn ich bin mir sicher ich finde Gleichgesinnte die Kraft zur Genesung in einer Suppe suchen ;) Ich mach mir diese Suppe meistens schon in der Früh, sodass ich zu Mittag und am Abend (und meistens noch am nächsten Tag) davon essen kann.
Wer VegetarierIn ist kann einfach das Fleisch weglassen!

ZUTATEN
Für die Brühe für 4 oder 5 Portionen:
ein Stück Tellerfleisch vom Rind oder Tafelspitz (ca. 400g)
2-3 Karotten
eine halbe Zwiebel
ein Stück Sellerieknolle
Lauchgrün
Lorbeerblatt
jeweils 3 Stängel Petersil und Liebstöckel
4 getrocknete Wacholderbeeren
Salz
Öl
Für die Fritatten (1-2 Portionen):
1 Ei
125ml Milch
60- 70g Mehl
optional: 2 EL geschnittener Schnittlauch
große Prise Salz
Öl
REZEPT:
Für die Brühe wird ein großer Topf mit 2-3 EL Öl erhitzt. Man brät das Fleisch von allen Seiten scharf an und gibt das ganze Gemüse hinein und lässt das für etwa eine halbe Minute mitanbraten sodass alles etwas "Farbe" abbekommt. Den Topf nehme ich von der Herdplatte und fülle das ganze direkt am Wasserhahn auf, sodass alle Zutaten bedeckt sind - das können gut 3 Liter Wasser sein. Die Petersilie, der Liebstöckel, das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren werden ins Wasser gegeben und die Herdplatte stelle ich auch kleine Hitze sodass die Suppe min. 3 Stunden leicht(!) kocht. Ich lege immer den Deckel leicht versetzt auf den Topf, damit die Suppe einkochen kann, aber nicht zu viel davon verdampft. Sollte letzteres doch der Fall sein, dann kann man immer wieder etwas Wasser nachgießen. Bevor man die Supper serviert schmeckt man sie mit Salz ab.
Für die Fritatten verquirlt man das Ei, die Milch, das Mehl, Salz und wer mag den Schnittlauch zu einem recht flüssigen Teig. Ich verwende immer meinen Crepe- Maker für Fritatten, dann werden sie ganz schön dünn - man kann aber auch eine ganz normale Pfanne nehmen. Man gibt etwas Öl in die Pfanne und gibt soviel Teig hinein, dass durch das Kippen der Pfanne der Boden gleichmäßig und dünn bedeckt ist - so wie man auch Palatschinken macht ;)
Ganz wichtig: das ganze sollte nicht knusprig werden - also rechtzeiting umdrehen! Das dauert bei mir max. 1 Minute bei mittlerer Hitze pro Seite. Man nimmt den kurz ausgekühlten Palatschinken und rollt in ein und schneidet dünne Ringe herunter.
Wenn die Supper fertig ist gibt man die Fritatten, wer mag auch klein geschnittenes Fleisch und Gemüse in die Suppenschüssel und schöpft die Suppe durch ein Sieb in eine Schüssel.
FAZIT:
Man braucht zwar etwas Geduld, aber ich finde die Fertigsuppenpulver können überhaupt nicht mit einer selbstgemachten Brühe mithalten. Mir kommt vor diese Suppe peppelt mich immer auf wenn ich mich schwach fühle und sie macht mich wieder schnell gesund und ist für Halsweh das beste Essen überhaupt ;)
Allen denen es gleich geht wie mir, wünsche ich eine gute Besserung und diejenigen die nicht krank sind, werdet es erst nicht!
Achja, und seht mal wie schön meine türkische Mohnblume blüht :) eure Pia
da ich am verlängerten Wochenende krank geworden bin (tolles Timing, oder?) hab ich mir eine kräftige Rinderbrühe gemacht. Bei dem herbstähnlichen Regewetter ist es kein Wunder, wenn sich der Körper als Brutstätte eines Virus anbietet :/
Deshalb zeige ich euch das simple Rinderbrühen- und Fritatten Rezept, denn ich bin mir sicher ich finde Gleichgesinnte die Kraft zur Genesung in einer Suppe suchen ;) Ich mach mir diese Suppe meistens schon in der Früh, sodass ich zu Mittag und am Abend (und meistens noch am nächsten Tag) davon essen kann.
Wer VegetarierIn ist kann einfach das Fleisch weglassen!
ZUTATEN
Für die Brühe für 4 oder 5 Portionen:
ein Stück Tellerfleisch vom Rind oder Tafelspitz (ca. 400g)
2-3 Karotten
eine halbe Zwiebel
ein Stück Sellerieknolle
Lauchgrün
Lorbeerblatt
jeweils 3 Stängel Petersil und Liebstöckel
4 getrocknete Wacholderbeeren
Salz
Öl
Für die Fritatten (1-2 Portionen):
1 Ei
125ml Milch
60- 70g Mehl
optional: 2 EL geschnittener Schnittlauch
große Prise Salz
Öl
REZEPT:
Für die Brühe wird ein großer Topf mit 2-3 EL Öl erhitzt. Man brät das Fleisch von allen Seiten scharf an und gibt das ganze Gemüse hinein und lässt das für etwa eine halbe Minute mitanbraten sodass alles etwas "Farbe" abbekommt. Den Topf nehme ich von der Herdplatte und fülle das ganze direkt am Wasserhahn auf, sodass alle Zutaten bedeckt sind - das können gut 3 Liter Wasser sein. Die Petersilie, der Liebstöckel, das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren werden ins Wasser gegeben und die Herdplatte stelle ich auch kleine Hitze sodass die Suppe min. 3 Stunden leicht(!) kocht. Ich lege immer den Deckel leicht versetzt auf den Topf, damit die Suppe einkochen kann, aber nicht zu viel davon verdampft. Sollte letzteres doch der Fall sein, dann kann man immer wieder etwas Wasser nachgießen. Bevor man die Supper serviert schmeckt man sie mit Salz ab.
Für die Fritatten verquirlt man das Ei, die Milch, das Mehl, Salz und wer mag den Schnittlauch zu einem recht flüssigen Teig. Ich verwende immer meinen Crepe- Maker für Fritatten, dann werden sie ganz schön dünn - man kann aber auch eine ganz normale Pfanne nehmen. Man gibt etwas Öl in die Pfanne und gibt soviel Teig hinein, dass durch das Kippen der Pfanne der Boden gleichmäßig und dünn bedeckt ist - so wie man auch Palatschinken macht ;)
Ganz wichtig: das ganze sollte nicht knusprig werden - also rechtzeiting umdrehen! Das dauert bei mir max. 1 Minute bei mittlerer Hitze pro Seite. Man nimmt den kurz ausgekühlten Palatschinken und rollt in ein und schneidet dünne Ringe herunter.
Wenn die Supper fertig ist gibt man die Fritatten, wer mag auch klein geschnittenes Fleisch und Gemüse in die Suppenschüssel und schöpft die Suppe durch ein Sieb in eine Schüssel.
FAZIT:
Man braucht zwar etwas Geduld, aber ich finde die Fertigsuppenpulver können überhaupt nicht mit einer selbstgemachten Brühe mithalten. Mir kommt vor diese Suppe peppelt mich immer auf wenn ich mich schwach fühle und sie macht mich wieder schnell gesund und ist für Halsweh das beste Essen überhaupt ;)
Allen denen es gleich geht wie mir, wünsche ich eine gute Besserung und diejenigen die nicht krank sind, werdet es erst nicht!
Achja, und seht mal wie schön meine türkische Mohnblume blüht :) eure Pia
Mittwoch, 22. Mai 2013
Grüner Gesmüseeintopf
Hallöchen,
Wie schon beim vorigen Rezept, habe ich auch diese aus dem "Rezepte des Moments"Kochbüchlein nachgemacht.
Die Frau, die Ihre Rezepte in dieser Ausgabe (10.Ausgabe) vorstellt, ist die Besitzerin eines kleinen Cafés in Innsbruck, das ich sehr schön und persönlich finde.
Als erstes Rezept habe ich den Frühlingsgemüse- Eintopf (auf S. 37) ausprobiert und es wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht etwas abgewandelt hätte ;) Das Rezept war ursprünglich ein vegetarisches Gericht, ich habe für den Geschmack noch ein paar Speckwürfel dazugegeben, die können selbstverständlich weggelassen werden.
ZUTATEN für 4 Personen:
100g Speckwüfel
2 kleine Zwiebelchen/Schalotten
4 Stangen grüner Spargel
1 großer Kohlrabi
100g Blattspinat
140g Frühlingszwieben (ca. 2 Stangen)
6 Radieschen
150g Pilze
etwas Petersilie und /oder Liebstöckel
Prise Musaktnuss
Olivenöl
Salz, Pfeffer
REZEPT:
Das ganze Gemüse wird zuerst geschwaschen und am besten schneidet man schon alles vor. Da aber jedes Gemüse eine andere Garzeit hat, kommt nicht alles auf einmal in den Topf.
Die Schalotten werden klein gewürfelt, die Frühlingszwiebel wird in dünne Ringe aufgeschnitten, der Spargel wird in mundgerechte Stücke geschnitten, der Kohlrabi wird geschält und grob gewürfelt, die Radieschen und die Pilze werden geviertelt und der Spinat wird grob geschnitten.
In einem großen Topf werden die Schalotten und Frühlingszwiebel mit etwas Olivenöl glasig angedünstet. Als nächstes kommt der Spargel, der Kohlrabi und die Speckwürfel hinzu und lässt dies kurz mitgaren. Das ganze wird dann mit 1 Liter Wasser abgelöscht, die Petersilie/Liebstöckel dazugegeben und sollte bei mittlerer Hitze 10- 15 Minuten lang ziehen. Ich schreibe deshalb ziehen, weil ich die ganzen Vitamine im Gemüse behalten, und nicht wegkochen wollte. Ich habe dann ordentlich gesalzen (und wer mag pfeffern) und mit einer Prise Muskatnuss abgeschmeckt. 5 Minuten vorm Servieren habe ich noch die Pilze, die Radieschen und den Spinat dazugegeben, da diese eine relativ kurze Garzeit haben. Und fertig ist die leckere Suppe.
FAZIT:
Ich finde den Speck hat das Rezept schon gebraucht, da der dem Ganzen noch eine g'schmackigere Note gibt. Wer noch möchte kann eine Suppeneinlage dazu reichen, wie zum Beispiel Nudeln, Würstchen, Knödel usw. (denn meiner Meining nach passt geschmacklich fast alles in diese Suppe).
Ich wünsch euch gutes Gelingen,
eure Pia
Die Frau, die Ihre Rezepte in dieser Ausgabe (10.Ausgabe) vorstellt, ist die Besitzerin eines kleinen Cafés in Innsbruck, das ich sehr schön und persönlich finde.
Als erstes Rezept habe ich den Frühlingsgemüse- Eintopf (auf S. 37) ausprobiert und es wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht etwas abgewandelt hätte ;) Das Rezept war ursprünglich ein vegetarisches Gericht, ich habe für den Geschmack noch ein paar Speckwürfel dazugegeben, die können selbstverständlich weggelassen werden.
ZUTATEN für 4 Personen:
100g Speckwüfel
2 kleine Zwiebelchen/Schalotten
4 Stangen grüner Spargel
1 großer Kohlrabi
100g Blattspinat
140g Frühlingszwieben (ca. 2 Stangen)
6 Radieschen
150g Pilze
etwas Petersilie und /oder Liebstöckel
Prise Musaktnuss
Olivenöl
Salz, Pfeffer
REZEPT:
Das ganze Gemüse wird zuerst geschwaschen und am besten schneidet man schon alles vor. Da aber jedes Gemüse eine andere Garzeit hat, kommt nicht alles auf einmal in den Topf.
Die Schalotten werden klein gewürfelt, die Frühlingszwiebel wird in dünne Ringe aufgeschnitten, der Spargel wird in mundgerechte Stücke geschnitten, der Kohlrabi wird geschält und grob gewürfelt, die Radieschen und die Pilze werden geviertelt und der Spinat wird grob geschnitten.
In einem großen Topf werden die Schalotten und Frühlingszwiebel mit etwas Olivenöl glasig angedünstet. Als nächstes kommt der Spargel, der Kohlrabi und die Speckwürfel hinzu und lässt dies kurz mitgaren. Das ganze wird dann mit 1 Liter Wasser abgelöscht, die Petersilie/Liebstöckel dazugegeben und sollte bei mittlerer Hitze 10- 15 Minuten lang ziehen. Ich schreibe deshalb ziehen, weil ich die ganzen Vitamine im Gemüse behalten, und nicht wegkochen wollte. Ich habe dann ordentlich gesalzen (und wer mag pfeffern) und mit einer Prise Muskatnuss abgeschmeckt. 5 Minuten vorm Servieren habe ich noch die Pilze, die Radieschen und den Spinat dazugegeben, da diese eine relativ kurze Garzeit haben. Und fertig ist die leckere Suppe.
FAZIT:
Ich finde den Speck hat das Rezept schon gebraucht, da der dem Ganzen noch eine g'schmackigere Note gibt. Wer noch möchte kann eine Suppeneinlage dazu reichen, wie zum Beispiel Nudeln, Würstchen, Knödel usw. (denn meiner Meining nach passt geschmacklich fast alles in diese Suppe).
Ich wünsch euch gutes Gelingen,
eure Pia
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