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Dienstag, 24. September 2013

Einfacher Fisch aus dem Ofen mit Gemüse

Hallöchen,

geht es Euch genau so? Ich hatte nie den Mut mich an Fisch zu probieren: Welchen Fisch nehme ich? Wie bereite ich ihn zu? Wie lange benötigt er bis er gar ist? Was passt dazu?
Ich habe ein ganz einfaches Rezept, das immer funktioniert und man kann auch noch wunderbar übergebliebes Gemüse aus dem Kühlschrank verwenden.


ZUTATEN für eine Person:
ein halbes Fischfilet deiner Wahl (bei mir war es Gold- Saibling)
1 EL Brösel
1 EL gemahlene Nüsse (ganz egal welche)
1 EL geriebenen Parmesan
Salz & Olivenöl
Gemüse: Karotten, Brokkolie, Lauch, Tomaten, Fenchel, Zucchini, Melanzani usw.

REZEPT:
Der Ofen wird auf 220°C vorgeheizt. Anschließend habe ich aus dem Fischfilet die restlichen Gräten mit einer Pinzette entfernt. Eine ofenfeste Form habe ich mit etwas Olivenöl bepinselt, und das Filet mit den Haut nach unten hineingegeben. Die Brösel, die Nüsse und den geriebenen Parmesan habe ich über dem Fisch verteilt und mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufelt. Das Gemüse wird klein geschnitten und in die Form neben den Fisch gegeben. Zum Schluss wird noch alles gesalzen und das ganze kommt 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene. Und fertig ist das einfache und sehr schmackhafte Essen. Ich habe noch Radicchio in einer Pfanne angebraten, gesalzen und mit dunklem Balsamico abgelöscht, war sehr gut dazu passte!

FAZIT:
Ich habe eh schon alles gesagt: einfach, schnell und total unkompliziert :) Der Fisch schmeckt leicht nussig und wird durch die Brösel etwas knusprig. Der Parmesan verleiht dem Fisch eine wunderbare Würze, die aber nicht den Eigengeschmack des Fisches überdeckt. Und Ofengemüse schmeckt mir persönlich auch immer sehr gut.




Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken,
Eure Pia




Samstag, 1. Juni 2013

Rinderbrühe mit Fritatten und Mohnblume

Hallöchen,

da ich am verlängerten Wochenende krank geworden bin (tolles Timing, oder?) hab ich mir eine kräftige Rinderbrühe gemacht. Bei dem herbstähnlichen Regewetter ist es kein Wunder, wenn sich der Körper als Brutstätte eines Virus anbietet :/
Deshalb zeige ich euch das simple Rinderbrühen- und Fritatten Rezept, denn ich bin mir sicher ich finde Gleichgesinnte die Kraft zur Genesung in einer Suppe suchen ;) Ich mach mir diese Suppe meistens schon in der Früh, sodass ich zu Mittag und am Abend (und meistens noch am nächsten Tag) davon essen kann.
Wer VegetarierIn ist kann einfach das Fleisch weglassen!


ZUTATEN

Für die Brühe für 4 oder 5 Portionen:
ein Stück Tellerfleisch vom Rind oder Tafelspitz (ca. 400g)
2-3 Karotten
eine halbe Zwiebel
ein Stück Sellerieknolle
Lauchgrün
Lorbeerblatt
jeweils 3 Stängel Petersil und Liebstöckel
4 getrocknete Wacholderbeeren
Salz
Öl

Für die Fritatten (1-2 Portionen):
1 Ei
125ml Milch
60- 70g Mehl
optional: 2 EL geschnittener Schnittlauch
große Prise Salz
Öl

REZEPT:
Für die Brühe wird ein großer Topf mit 2-3 EL Öl erhitzt. Man brät das Fleisch von allen Seiten scharf an und gibt das ganze Gemüse hinein und lässt das für etwa eine halbe Minute mitanbraten sodass alles etwas "Farbe" abbekommt. Den Topf nehme ich von der Herdplatte und fülle das ganze direkt am Wasserhahn auf, sodass alle Zutaten bedeckt sind - das können gut 3 Liter Wasser sein. Die Petersilie, der Liebstöckel, das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren werden ins Wasser gegeben und die Herdplatte stelle ich auch kleine Hitze sodass die Suppe min. 3 Stunden leicht(!) kocht. Ich lege immer den Deckel leicht versetzt auf den Topf, damit die Suppe einkochen kann, aber nicht zu viel davon verdampft. Sollte letzteres doch der Fall sein, dann kann man immer wieder etwas Wasser nachgießen. Bevor man die Supper serviert schmeckt man sie mit Salz ab.
Für die Fritatten verquirlt man das Ei, die Milch, das Mehl, Salz und wer mag den Schnittlauch zu einem recht flüssigen Teig. Ich verwende immer meinen Crepe- Maker für Fritatten, dann werden sie ganz schön dünn - man kann aber auch eine ganz normale Pfanne nehmen. Man gibt etwas Öl in die Pfanne und gibt soviel Teig hinein, dass durch das Kippen der Pfanne der Boden  gleichmäßig und dünn bedeckt ist - so wie man auch Palatschinken macht ;)
Ganz wichtig: das ganze sollte nicht knusprig werden - also rechtzeiting umdrehen! Das dauert bei mir max. 1 Minute bei mittlerer Hitze pro Seite. Man nimmt den kurz ausgekühlten Palatschinken und rollt in ein und schneidet dünne Ringe herunter.
Wenn die Supper fertig ist gibt man die Fritatten, wer mag auch klein geschnittenes Fleisch und Gemüse in die Suppenschüssel und schöpft die Suppe durch ein Sieb in eine Schüssel.

FAZIT:
Man braucht zwar etwas Geduld, aber ich finde die Fertigsuppenpulver können überhaupt nicht mit einer selbstgemachten Brühe mithalten. Mir kommt vor diese Suppe peppelt mich immer auf wenn ich mich schwach fühle und sie macht mich wieder schnell gesund und ist für Halsweh das beste Essen überhaupt ;)






Allen denen es gleich geht wie mir, wünsche ich eine gute Besserung und diejenigen die nicht krank sind, werdet es erst nicht!
Achja, und seht mal wie schön meine türkische Mohnblume blüht :) eure Pia

Mittwoch, 22. Mai 2013

Grüner Gesmüseeintopf

 Hallöchen,

Wie schon beim vorigen Rezept, habe ich auch diese aus dem "Rezepte des Moments"Kochbüchlein nachgemacht.
Die Frau, die Ihre Rezepte in dieser Ausgabe (10.Ausgabe) vorstellt, ist die Besitzerin eines kleinen Cafés in Innsbruck, das ich sehr schön und persönlich finde.
Als erstes Rezept habe ich den Frühlingsgemüse- Eintopf (auf S. 37) ausprobiert und es wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht etwas abgewandelt hätte ;) Das Rezept war ursprünglich ein vegetarisches Gericht, ich habe für den Geschmack noch ein paar Speckwürfel dazugegeben, die können selbstverständlich weggelassen werden.




ZUTATEN für 4 Personen:
100g Speckwüfel
2 kleine Zwiebelchen/Schalotten
4 Stangen grüner Spargel
1 großer Kohlrabi
100g Blattspinat
140g Frühlingszwieben (ca. 2 Stangen)
6 Radieschen
150g Pilze
etwas Petersilie und /oder Liebstöckel
Prise Musaktnuss
Olivenöl
Salz, Pfeffer

REZEPT:
Das ganze Gemüse wird zuerst geschwaschen und am besten schneidet man schon alles vor. Da aber jedes Gemüse eine andere Garzeit hat, kommt nicht alles auf einmal in den Topf.
Die Schalotten werden klein gewürfelt, die Frühlingszwiebel wird in dünne Ringe aufgeschnitten, der Spargel wird in mundgerechte Stücke geschnitten, der Kohlrabi wird geschält und grob gewürfelt, die Radieschen und die Pilze werden geviertelt und der Spinat wird grob geschnitten.
In einem großen Topf werden die Schalotten und Frühlingszwiebel mit etwas Olivenöl glasig angedünstet. Als nächstes kommt der Spargel, der Kohlrabi und die Speckwürfel hinzu und lässt dies kurz mitgaren. Das ganze wird dann mit 1 Liter Wasser abgelöscht, die Petersilie/Liebstöckel dazugegeben und sollte bei mittlerer Hitze 10- 15 Minuten lang ziehen. Ich schreibe deshalb ziehen, weil ich die ganzen Vitamine im Gemüse behalten, und nicht wegkochen wollte. Ich habe dann ordentlich gesalzen (und wer mag pfeffern) und mit einer Prise Muskatnuss abgeschmeckt. 5 Minuten vorm Servieren habe ich noch die Pilze, die Radieschen und den Spinat dazugegeben, da diese eine relativ kurze Garzeit haben. Und fertig ist die leckere Suppe.

FAZIT:
Ich finde den Speck hat das Rezept schon gebraucht, da der dem Ganzen noch eine g'schmackigere Note gibt. Wer noch möchte kann eine Suppeneinlage dazu reichen, wie zum Beispiel Nudeln, Würstchen, Knödel usw. (denn meiner Meining nach passt geschmacklich fast alles in diese Suppe).

Ich wünsch euch gutes Gelingen,
eure Pia

Montag, 20. Mai 2013

Teigtaschen mit Camembert

Hallöchen,


Ich habe aus dem neuen "Rezepte des Moments" (ein kleines Rezeptbüchleich, das es in Tirol alle paar Monate umsonst bei einer großen Supermarktkette gibt), ein paar Rezepte umgesetzt.

Gestern habe ich die Teigatschen auf der Seite 39 des Magazins ausprobiert. Ich fand sie haben super geschmeckt und ich werde sie definitiv wieder machen. Das tolle ist, dass man die Füllung beliebig variieren kann, wie ich es auch gemacht habe. Statt der Mangoldfüllung habe ich Spinat genommen, weil ich noch so viel davon im Kühlschrank hatte.
Zum Ausrollen des Teiges braucht man viel Kraft in den Armen, oder man nimmt einfach eine italienische Nudelmaschine ;)




ZUTATEN für 5 große Teigtaschen:

Für den Nudelteig:
250g Mehl (ich hatte gerade Type 700 zuhause, aber Type 480 steht im Originalrezept drinnen)
3 EL Olivenöl
3 Eigelb
1 ganzes Ei

Für die Füllung:
ca. 100g (Ziegen)camembert
1 Frühlingszwiebel
3 Stängel Petersilie
100g frischer Spinat
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zum Anrichten:
3 EL Butter
6-10 Salbeiblätter
Parmesan

REZEPT:
Alle Zutaten von Nudelteig zu einem festen Teig kneten. Es ist ein wirklich harter Teig, aber nachdem man ihn für min. 30 Minuten im Kühlschrank kaltgestellt hatte, lässt er sich mit viel Druck dennoch ausrollen.
Während der Teig, wie schon gesagt im Kühlschrank ruht machen wir uns an die Füllung der Teigatschen.
Die Frühlingszwiebel, der Spinat und die Pertesielie werden kleingehackt und mit einem Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne angebraten bzw. kurz gegart sodass das ganze Wasser im Gemüse verdampfen kann. Das dauert ca. 10 Minuten, mit Salz und Pfeffer sollte das ganze abgeschmeckt werden und die Füllung wird beiseite gestellt. Anschließend kann man den Käse vorbereiten, indem man ca. einen Esslöffel pro Tasche portiniert.
Nachdem der Teig für 30- 60 Minuten im Kühlschrank war, muss man mit viel Kraft (man könnte sagen, dass Armmuskulatur eine Vorraussetzung für dieses Rezept ist xD ) den Teig so dünn wie möglich auswalgen. Am besten stellt man schon einen großen Topf mit viel Wasser und etwas Salz auf den Herd und lässt das Wasser sieden. Es sollte nicht zu stark kochen, da die Gefahr sonst zu hoch ist, dass die Teigtaschen aufplatzen - aber mit siedendem Wasser passiert das nicht. Mit einer kleinen Schüssel, oder einen Tortelliniausstecher habe ich 5 gleich große Kreise aus dem Teig geschnitten. Man teilt die Füllung auf die 5 Teigtaschen auf, gibt noch den Käse hinein und klappt den Kreis zu einem Halbkreis zusammen und verschließt die Enden fest, sodass nichts mehr rauskann. Ich habe als "Kleber" etwas vom übergebliebenen Eiweiß genommen - das hat super funktioniert! Die Teigtaschen habe ich für 15-20 Minuten im siedenden wasser ziehen lassen. Am besten man schneidet eine Tasche auf, bevor man alle herausholt umzu schauen ob der Teig durch ist. Die Butter hab ich in einem kleinen Töpfchen geschmolzen und den Salbei darin sozusagen frittiert. Wenn die Taschen fertig sind, auf einen Teller anrichten die Butter und den Salbei darüber geben und mit etwas geriebenen Parmesan bestreut.

FAZIT:
der Nudelteig ist eine echte Herausvorderung, aber die Arbeit lohnt sich und die Gäste sind begeistert von selbsthergestellten Nudelteig. Lasst euch nicht abschrecken und probiert es einfach mal aus :)






Ich wünsche euch gutes Gelingen,
eure Pia

Sonntag, 24. März 2013

Karotten- Ziegenkäse- Quiche



Hallo zusammen,

heute habe ich ein Rezept von einer anderen Bloggerin ausprobiert und etwas abgeändert.
 
Das Rezept dass ich abgeschaut habe findet ihr hier
Ich habe statt dem Blätterteig (da ich in der Fastenzeit auf Weizen verzichte) einen 
Dinkelboden gemacht. 
Ich fand die Quiche (oder wie man es bezeichnen mag) sehr gut zum Frühstück, 
sie ist aber auch für ein Mittagessen gut geeignet.






ZUTATEN:

Für den Boden

250g Dinkelmehl
125g Butter
1 TL Bachpulver
1 Ei
Salz
2-3 EL Magertopfen

Für die Quiche:

4-5 mittelgroße Karotten
200ml Sahne
2 Frühlingszwiebeln
2 EL getrockneten Majoran
3 Eier
50g Ziegenfrischkäse (z.B.: Chauvroux)
30-50g Ziegenweichkäse

REZEPT:

Als erstes habe ich das Backrohr auf 175 Grad Celsius mit Umluft eingestellt. Alle Zutaten für den 
Boden habe ich in einer Schüssel zu einem homogenen Teig verknetet. Die Tarteform mit 27 cm Durchmesser
habe ich ausgebuttert und mit Mehl bestäubt (damit auch ja nichts kleben bleibt) und den Teig darin
ausgelegt. Das habe ich für 5- 10 Minuten in das Backrohr gegen, damit der Boden etwas vorgebacken 
wird und nicht durch die Füllung aufgeweicht wird.
In der Zwischenzeit hab ich meine Karotten halbiert und für 5 Minuten in siedendes Wasser gegeben,
damit sie etwas weicher werden.
In einer Schüssel hab ich die Sahne, die Eier, den Ziegenfrischkäse und den Majoran vermengt. 
Die ziemlich flüssige Mischung hab ich über den vorgebackenen Boden gegeben, die Karotten darauf
gelegt (wie ein Stern) und den Ziegenweichkäse und die aufgeschnittenen Frühlingszwiebeln darüber gebröselt.
Das ganze habe ich dann wieder in das Backrohr für 30 Minuten gegeben und gleich serviert.


FAZIT:

Ich fand die Kombination aus Ziegenkäse, Ei und Karotte wahnsinnig lecker! Wer lieber einen etwas dünneren Boden hat, sollte etwas weniger vom Teig hernehmen.








Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag,

eurer breakfast bunny :)